EUtropia auf Tour durch Europa

24.10.2012 | Eine Geschichte reist durch Europa und wird bei jeder Etappe neu erzählt: Mit dieser Grundidee startete im Sommer 2011 das Projekt EUtropia. Nach spannenden Zwischenstopps im August und September 2012 steht jetzt die vorletzte Station an.



Das Sziget ist das wohl größte Musikfestival Europas: Zwar tummeln sich hier weniger Besucher pro Tag als etwa bei Rock am Ring, dafür läuft das Festival auf der Budapester Donauinsel Óbudai gleich 8 Tage lang und bietet ein breites Programm auf 5 großen und vielen kleineren Bühnen.

Am 7. August führten hier auf der Großbühne im A38-Zelt 30 junge Künstler aus 8 Europäischen Ländern eine Inszenierung mit Tanz-, Musik- und Medienelementen auf, die sie zuvor in einer einwöchigen Residency im Bergdorf FelsÅ‘örs entwickelt hatten. Die EUtropia-Geschichte, die den Turmbau zu Babel als Metapher für gegenwärtige Krisen erzählt, wurde dafür in einer neuen, festivalbühnentauglichen Form präsentiert – mit Erfolg: Das rieseige Zelt füllte sich zusehends, und am Ende applaudierten mehrere tausend Zuschauer begeistert.

Die EUtropia-Reise begann im August 2011 im Städtchen Silkeborg in Dänemark: Eine internationale Gruppe von 10 jungen Künstlern entwickelte hier die Grundgeschichte, die dann u.a. am 2. April 2012 im Arkadas-Theater Köln und am 4. Mai beim Fabbrica Europa Festival Florenz in jeweils neuer Bearbeitung mit „alten Hasen“ und neu dazugekommenen Teilnehmenden aus dem Gastgeberland aufgeführt wurde.

Nach einem Workshop zum Thema „Improvisation“ in Lille steht nun die vorletzte Etappe an: Vom 6.-14. Dezember wird EUtropia in Larisa/ Griechenland gastieren, und kommt damit in die Heimatstadt von Costas Lamproulis, Regisseur und künstlerischem Leiter des Gesamtprojekts. Danach heißt es Atemholen fürs große Finale: Im April 2013 findet in Utrecht der große Abschlussevent statt, mit Beteiligten aller Etappen und einer Aufführung im Rahmen der Feiern zum 300-jährigen Jubiläum des Friedens von Utrecht.

EUtropia wird vom jfc Medienzentrum international koordiniert und vom EU-Programm CULTURE gefördert; sowie für den deustchen Projektteil vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW.

EUtropia live in Budapest:



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