Getrackt, analysiert, inspiriert: Kinder und Jugendliche und Big Data

6.5.2019 15:00 - 17:00 | Welche Verantwortung haben Erwachsene und (wie) können sie ihr gerecht werden?
Vortrag und Diskussion im Rahmen der Kampagne 30 Jahre UN-Kinderrechte in Köln



Kinder und Jugendliche wachsen in einer digitalisierten Lebenswelt auf. Hier hinterlassen wir alle Daten, die massenhaft gesammelt und analysiert werden. Es entstehen Profile und Prognosen, die attraktive Anwendungen, Spiele und Services ermöglichen. Zielgenaue Werbung, Gesundheitsprognosen oder die Vorhersage von Kriminalität sind Beispiele dafür. Große Chancen also für unsere Kommunikation, für neue Geschäftsmodelle, für staatliche Organisation und Forschung. Doch zugleich gibt es Risiken, denn Profile, Prognosen, Scores, ermöglichen Überwachung und Beeinflussung. Darum stellt uns die immer dichtere Überwachung und Vermessung der Welt stellt vor brisante philosophische und ethische Fragen, die auch für den Erziehungsalltag relevant sind: z.B. :
• Wollen wir auf Basis von Datenanalyse sozial eingeordnet werden?
• Soll das Spiel,- Lern,- und Bewegungsverhalten (von Kindern) getrackt und gespeichert werden?
• Wie gehen wir mit Möglichkeiten um, das Verhalten von Personen immer genauer zu prognostizieren?
• Wie können wir als Erziehende mit diesen Möglichkeiten umgehen, wie können wir aufgeklärt handeln?

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Entwicklung und stellt erste Handlungsmöglichkeiten zur Diskussion.
Referentin: Gerda Sieben, Leiterin jfc Medienzentrum
Mehr Information:

Gerda Sieben



info@jfc.info
+49 (0)221 1305615-17


Teilnahmegebühr: kostenlos

Termine:
6.5.2019 15:00 - 17:00 (Kooperatives Kinder- und Jugendbüro Köln, Alter Markt 62-64, Köln, 0221/221 31460, jugendbuero@stadt-koeln.de)



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