Preisvergabe beim 30. Kölner Kinderfilmfest Cinepänz

24.11.2019 | Bei der großen Abschlussfeier vergab die junge Cinepänz-Jury die Preise für die besten Filme.



Der grosse Saal des Odeon-Kinos war ausgebucht, als am Sonntag-Nachmittag der Cinepänz-Festivalleiter Joachim Steinigeweg auf die Bühne ging, um die Abschlussfeier zu moderieren. Er zog ein Resumée des Festivals: mehr als 50 Filme liefen in rund 180 Vorführungen, 7.000 Zuschauer haben Cinepänz-Filme gesehen oder an Workshops teilgenommen. Höhepunkte waren die Besuche von Regisseuren*innen oder Darstellern*innen und natürlich die extra für das Jubiläum - Cinepänz wurde Dreißig - konzipierte Veranstaltung mit Virtual-Reality-Filmen der Firma Evrbit.

Dann wurde es spannend, als die junge Jury (Foto, mit Cinepänz-Mitarbeiterin Dana Adolphs) auf die Bühne kam und ihre Preisvergabe verkündete:

"Der diesjährige dritte Platz geht an den Film Meine wunderbar seltsame Woche mit Tess, weil die Schauspieler sehr überzeugend und mitreißend gespielt haben. Außerdem fanden wir die Geschichte sehr schön, weil sie darauf aufmerksam macht, dass man sich mehr Zeit für die Familie nehmen sollte."

Auf den zweiten Platz stellte die Jury den Film Fritzi - Eine Wendewundergeschichte. "Uns hat der Film sehr gut gefallen, weil er sich an tatsächlichen Geschehnissen orientiert. Wir finden es wichtig, dass auch schon Kinder etwas über den Mauerfall und die DDR lernen. Der Film ist gut animiert, lustig und kindgerecht." Der Film entstand in Köln im Trickstudio Lutterbeck.

Díe Jury fuhr fort: "Kommen wir zum ersten Platz. Wir haben einen Film ausgewählt, der ein wichtiges Thema beinhaltet, das der Demenz. Im Film werden die Emotionen durch die Schauspieler sehr gut ausgedrückt. Aufgrund dieser großartigen Schauspielerleistung geht der erste Platz an Romys Salon. Herzlichen Glückwunsch!"

Nach der Preisvergabe kündigte Günther Kinstler, bei Cinepänz für die Programmgestaltung zuständig, den Abschlussfilm "Rocca verändert die Welt" an und stellte die Hauptdarstellerin Luna Marie Maxeiner vor. Diese beantwortete nach dem Film die vielen Fragen, die von den Zuschauern gestellt wurden.

Das Festival-Team aus dem Cinepänz-Büro war sich einig: Das war eine würdige Abschlussveranstaltung für einen Cinepänz-Jubiläumsjahrgang.

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