jfc-Info|Juni 2010: Jerusalem, Jungwähler, Jugendbuchwochen


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                                                 jfc-Info|Juni 2010


Hallo liebe LeserInnen,

da wären Sie wahrscheinlich auch gerne dabei gewesen: Eine
zwölfköpfige Delegation, darunter neun Jugendliche, durften unter
der Leitung des jfc Medienzentrums die Koffer packen, dem kalten
Frühling in Deutschland entfliehen und Israel besuchen. Ein
jugendlicher Teilnehmer berichtet von seiner Reise nach Jerusalem,
den unvergesslichen Eindrücken und einer unverhofften Zugabe …

Das muss Politiker wie Medienpädagogen alarmieren: Von den rund
930.000 Erstwählern in NRW, verzichteten mehr als die Hälfte auf
den Weg ins Wahllokal. Wir denken, dass diese Entwicklung für
Medienpädagogen eine Herausforderung bedeutet und weisen deshalb
noch einmal auf unser Print-Magazin medienconcret hin. Das
Themenheft „Politik 2.0“ ist brandaktuell!

Olè! Die Kinder- und Jugendbuchwochen widmen sich in diesem Jahr
Spanien. Wir beteiligen uns mit einem eindrucksvollem Filmprogramm
für Lehrer und ihre Schulklassen.

Viel  Spaß  beim  Lesen  wünscht  das  Team  des  jfc  Medienzentrums!



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                                                             Inhalt


1|Roots&Routes Peer Coaches 2010
2|Filmreihe zu den Kinder- und Jugendbuchwochen
3|Web 2.0 in der internationalen Jugendarbeit
4|Alles Gaga?!
5|„Comics Against Racism”-Ausbildung 2010
6|yougle! on air...
7|Reise nach Jerusalem
8|Sind Jugendliche Politikmuffel?
9|Funking Circus


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                                   1|Roots&Routes Peer Coaches 2010


Die Roots&Routes Peer-Coach-Ausbildung geht in die zweite Runde!
Junge Musiker, Tänzer und Filmemacher können Anmeldungen
einreichen.

Kulturelle und kreative Lerninhalte haben sowohl in
Ganztagsschulen als auch in der Freien Jugendarbeit zunehmend an
Bedeutung gewonnen. Der Unterricht auf Augenhöhe - „Peer to Peer“ -
öffnet dabei eine neue Vermittlungsebene, die sich optimal eignet
für die kulturelle Bildungsarbeit mit Kindern, Jugendlichen und
jungen Erwachsenen.

2009 hat das jfc Medienzentrum das Projekt Roots&Routes Peer
Coaches entwickelt, mit dem wir junge Musik-, Tanz- und
Medientalente zu Peer Coaches ausbilden. In Kooperation mit 4
Partnern des internationalen Roots&Routes-Netzwerkes bereiten wir
sie damit auf ihre Lehrtätigkeit mit Gleichaltrigen vor. 

Im August 2010 startet die nächste Ausbildungsrunde – Auftakt ist
das Blockseminar vom 09. bis 22.08.2010 in der Akademie Remscheid.
Teilnehmen können Musiker, Tänzer und Medienmacher zwischen 16 und
25 Jahren, die Interesse an der Tätigkeit als Workshopleiter
haben.
 
Anhand des eigens entwickelten Peer-Coach-Curriculums lernen die
TeilnehmerInnen von international renommierten Künstlern und
Coaches kulturelle Inhalte und pädagogisches Hintergrundwissen.
Darauf folgt eine 60 Stunden umfassende Praxisphase, in der die
Peer Coaches das Erlernte in Begleitung der Profis erproben. Am
Ende steht die Zertifizierung der Ausbildung; die selbstständige
Arbeit in Kultur- und Jugendeinrichtungen sowie Ganztagsschulen
beginnt. 

Teilnahmegebühr: 100 Euro (Blockseminar incl. Verpflegung &
Übernachtung, Monitoring der Praxisphase und Zertifizierung) 

Anmeldeschluss: 12.07.2010

Bei Fragen zur Ausbildung und Anmeldung, oder bei Interesse an
Peer Coaches für Workshops in Ihrer Einrichtung wenden Sie sich
bitte an Andreas Kern: kern@jfc.info / 0221 - 13056150

Informationen und Ergebnisse der Pilotphase aus 2009 finden Sie
unter http://rootsnroutes.eu/project-id2






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                    2|Filmreihe zu den Kinder- und Jugendbuchwochen


An den Jugendbuchwochen, die in diesem Jahr Spanien gewidmet sind,
beteiligt sich das jfc wieder mit einem Filmprogramm. Fünf Filme,
die sich auf ganz unterschiedliche Weise mit dem Land Spanien
befassen, bieten Lehrern und ihren Schulklassen die Möglichkeit,
den Unterricht ins Kino zu verlegen.

Vom 8. bis 22. Juni zeigt das jfc Medienzentrum im Odeon-Kino ein
beeindruckendes Filmprogramm. 
Ein Filmjuwel verdient besondere Aufmerksamkeit: 
„Station 4“ ist eine Komödie (!) über krebskranke Jungen auf der
Station 4 des Krankenhauses. Der Film ist mit über einer Millionen
Zuschauer der erfolgreichste spanische Kinderfilm der letzten
Jahre. Erzählt wird die Geschichte des liebenswerten Großmaul
Miguel und seiner Mitpatienten. Die durch Chemotherapie kahl
gewordenen Freunde wollen nur eins sein: ganz normale Jungs. Manch
fieser Arzt wird ausgetrickst, nächtliche Geheimtreffen werden
organisiert und sie entdecken die erste Liebe. Heiße
Rollstuhlrennen sind heimliche Höhepunkte auf den sterilen
Krankenhausfluren, und schlechte Blutwerte können sie sowieso nicht
davon abhalten, neue Streiche auszuhecken.

Ohne Sentimentalität, dafür mit einem gehörigen Schuss schwarzen
Humor und einem fast beiläufigen Realismus ist „Station 4“ ein
zutiefst bewegender Film, der als bester Film für den spanischen
Filmpreis „Goya“ nominiert war und bei Filmfestivals rund um die
Welt zahlreiche Preise abräumen konnte. (Am 15. 06. 2010 im
Odeon-Kino. Eintritt 3 Euro. Anmeldung über das jfc Medienzentrum
dringend empfohlen: www.jfc.info)

Aber auch die weiteren Filme, die Filmkenner Joachim Steinigeweg
vom jfc Medienzentrum ausgewählt hat, werden nicht nur die jungen
Zuschauer beeindrucken: Beispielsweise erzählt der Zeichentrickfilm
EL CID für ein jüngeres Publikum (FSK 6, Empfohlen ab 8) die
Geschichte des bekannten spanischen Nationalhelden, der im
Mittelalter die Christen vereinte und in den Kampf gegen die
islamischen Almoraviden führte.

Alle Termine und das vollständige Programm auf unserer Homepage.


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                      3|Web 2.0 in der internationalen Jugendarbeit


Viele Teilnehmer an Jugendreisen nutzen wie selbstverständlich
zeitgemäße Kommunikationsplattformen für ihre Vernetzung und
Videodokumentationen. Doch wie sieht das entsprechende Know-how bei
Veranstaltern und Seminarleitern aus? Das Seminar bietet einen
Überblick über die Möglichkeiten des Web 2.0

Recherchen haben ergeben, dass viele jugendliche Teilnehmer an
internationalen Maßnahmen bereits wie selbstverständlich die
Möglichkeiten verschiedener Kommunikationsplattformen und
Videoportale nutzen. Es findet jedoch keine systematische
Integration dieser zeitgemäßen Kommunikation und Mediennutzung
seitens der Veranstalter und Seminarleiter von Jugendreisen statt.
Somit sind zusätzliche Informationen und eine fundierte
Weiterbildung dringend notwendig, um Web 2.0-Funktionen gezielt in
die Konzeption einer internationalen Maßnahme einzubeziehen, sie
mit kreativer Mediennutzung vor Ort zu verbinden und die
Fähigkeiten und Interessen der Jugendlichen im Medienbereich
sinnvoll integrieren zu können.

Dieses Seminar ist ein erster Schritt auf diesem Weg. Es wird ein
Überblick über die medienpädagogischen Möglichkeiten des Web 2.0
vermittelt und der konkrete Fortbildungs- und Unterstützungsbedarf
sondiert. Die Fortbildung wendet sich insbesondere an Konzept- und
Ausbildungsverantwortliche, Fachreferent(inn)en,
Multiplikator(inn)en, Veranstalter und Träger der Internationalen
Jugendarbeit und Jugendreisen. Es findet vom 30. bis 02. Juni 2010
in Bonn, Haus Venusberg, statt. Das Seminar wird geleitet von
Lisette Reuter (jfc) und Ulrike Werner (IJAB). Nahmhafte Referenten
konnten gewonnen werden. Weitere Informationen unter 
www.ijab.de/downloads/ija20flyer.pdf Anmeldung unter:
www.transfer-ev.de oder bei:
Ulrike Werner, IJAB: werner@ijab.de


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                                                     4|Alles Gaga?!


Die GMK-Landesgruppe NRW nähert sich dem Thema „ALLES GAGA?!
Popmusik in digitalen Zeiten“ unter gesellschaftspolitischen,
soziologischen und medienpädagogischen Aspekten und läd am 11. Juni
ein, mit kompetenten Referentinnen und Referenten dieser Frage in
den Räumen des jfc Medienzentrums ab 11.30 Uhr nachzugehen.

Was früher die heiß geliebte Plattensammlung war, ist heute die
mobile iPod-Bibliothek. Während in den 1960ern alle Welt nach
Swinging London schaute, spielt die Musik von heute im Netz: Stars
und Sternchen, Kunst und Kommerz, Konsumenten und Produzenten, die
gesamte Musikszene präsentiert sich in virtuellen Welten. Wenn
jeder Musikgeschmack jederzeit von jedermann per click & buy
verfügbar ist – ist dann Popkultur überhaupt noch eine Gegenkultur
wie „in den guten alten Zeiten“? 

Auf jeden Fall hat Musik in der Jugendsozialisation noch immer
einen zentralen Stellenwert. Onlineplattformen wie YouTube,
MySpace, Facebook, schülerVZ, u.s.w. boomen und bieten Jugendlichen
neue Formen kultureller Ausdrucksmöglichkeiten. Bietet diese neue
Vielfalt auch neue Qualitäten?

Alle Mitglieder der GMK-Landesgruppe NRW und alle interessierten
Gäste sind herzlich zum Landesgruppentreffen mit anschließender
Fachtagung eingeladen. 

Hier noch einmal die Fakten kompakt: 
‚ALLES GAGA?! Popmusik in digitalen Zeiten‘
Freitag, 11. Juni 2010 von 11.30 − 17.30 Uhr
jfc Medienzentrum, Hansaring 84 − 86, 50670 Köln
Eintritt frei

Anmeldung unter gmk@medienpaed.de oder
mail]sabine.sonnenschein@jfc.info.de[/mail]


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                          5|„Comics Against Racism”-Ausbildung 2010


Unterricht auf Augenhöhe – Peer to Peer – bietet besondere Chancen
und öffnet neue Vermittlungsebenen für die kulturelle
Bildungsarbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Das jfc Medienzentrum erweitert in 2010 sein Angebot der Peer
Coach Ausbildung um das internationale Projekt „Comics Against
Racism“. Hier wenden wir uns an talentierte junge Comic-, Zeichen-
und Graffitikünstler zwischen 16 und 25 Jahren, die wir zu Peer
Coaches ausbilden werden. 

Vom 09. bis 22.08.2010 findet in der Akademie Remscheid eine
intensive Blockphase statt. Dort vertiefen die Teilnehmenden ihre
Skills in Comiczeichnen, Grafik und Graffiti, lernen kulturelle
Inhalte und pädagogisches Hintergrundwissen mit dem Schwerpunkt
Anti-Rassismusarbeit von verschiedenen Künstlern und Coaches. 

Während einer umfassenden Praxisphase geben die Peer Coaches
anschließend in Zweierteams in der Regel 2-tägige Workshops in
Jugendzentren und Schulen. Hier sollen Comics und verwandte Medien
(Graffiti, Video) entstehen und dazu genutzt werden, um Kinder und
Jugendliche dabei zu unterstützen, rassistische Denkmuster
aufzubrechen und sich auf kreative Art und Weise mit dieser
Thematik auseinanderzusetzen.

Teilnahmegebühr: 80 Euro (Blockseminar incl. Verpflegung &
Übernachtung)
Anmeldeschluss: 12.07.2010

Bei Fragen zur Ausbildung und der Anmeldung, oder bei Interesse an
Peer Coaches für Workshops an Ihren Einrichtungen wenden Sie sich
bitte an Lisette Reuter, lr@jfc.info.

Weitere Informationen finden Sie unter
http://rootsnroutes.eu/activity-id81. Ab Anfang September werden
unter http://www.comics-against-racism.eu erste Ergebnisse des
Projektes zu sehen sein.


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                                                6|yougle! on air...


Das gab es noch nie: „yougle!“, das virtuelle Netzwerk für junge
Leute, geht on air! In der Nacht der Jugenkultur sind
yougle!-Redakteurinnen und Redakteure im gesamten Ruhrgebiet
unterwegs und berichten live von den Veranstaltungen, die überall
im Pott stattfinden werden.

In 35 Städten im ganzen Ruhrgebiet startet am 3. Juli die Nacht
der Jugendkultur mit Konzerten, Kunstaktionen und anderen Events.
Mobile yougle!-Reporterteams sind ab 19 Uhr on tour und berichten
live aus der Sendezentrale in den Flottmann-Hallen (Anfahrt unter
http://www.flottmann-hallen.de/p3.htm) in Herne. Zu diesem
Zeitpunkt wird yougle.de/on-air freigeschaltet sein und es gibt was
auf die Ohren, insbesondere Informationen zur Nacht und jede Menge
Musik.

Hörer können anrufen oder sich mit yougle! über Twitter oder
Facebook adden und sich so aktiv am Programm beteiligen. Wer
möchte, kann Reporterteams auf besondere Veranstaltungen aufmerksam
machen, Musikwünsche äußern, Kommentare abgeben, sich verabreden
oder einfach nur Grüße ausrichten.

Das Redaktionsteam unter der Leitung von Markus Krämer und Mirko
Plengemeyer arbeitet bereits an den logistischen Herausforderungen,
die die Nacht der Jugendkultur http://www.nachtderjugendkultur.de/
auch für das jfc Medienzentrum mit sich bringt.


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                                             7|Reise nach Jerusalem


Zum zweiten Teil des Projekts „Urban Short Cuts Cologne/
Jerusalem“ entsandte das jfc Medienzentrum 9 junge Medienmacher aus
NRW nach Israel. Gemeinsam mit den Jerusalemer Schülern, die 2009
Köln besucht hatten, wurden Filme produziert, Gedenkstätten besucht
und Sehenswürdigkeiten besichtig.

„Einmal so hautnah das israelisch-deutsche Verhältnis und die
komplexe Situation im Nahen Osten erleben zu können – das hat mich
echt beeindruckt“, berichtet Mirko, 20, voller Begeisterung von
seiner Reise nach Jerusalem. Gemeinsam mit acht weiteren
Jugendlichen nahm er am zweiten Teil des internationalen
Medienprojektes „Urban Short Cuts Cologne/Jerusalem“ teil.

„Wir lebten in israelischen Gastfamilien und lernten so den Alltag
der Menschen intensiv aus der Nähe kennen. Natürlich gab es auch
Erkundungstouren mit Kamelritt, baden im Toten Meer, Ausflüge in
den Süden des Landes und einem bewegenden Besuch in der
Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Die Freude über das Wiedersehen
und die Zusammenarbeit mit unseren israelischen Freunden, die wir
im vorigen Jahr beim ersten Teil des Projekts in Köln kennengelernt
hatten, war riesig. Wir tauschten uns intensiv bei den gemeinsamen
Touren, in Workshops und bei Dreharbeiten zu einer Videoproduktion
aus.

Durch den Vulkanausbruch in Island wurde aus den geplanten zehn
Tagen dann ein dreizehntägiger Aufenthalt. Danke, Eyjafjallajökull,
für die Zugabe! Es waren unvergessliche, interessante und schöne
Tage. An der filmischen Ausbeute arbeiten wir. Sie wird ab Mitte
Juni unter www.yougle.nrw.de und www.rootsnroutes.tv zu besichtigen
sein.“ 

Das Projekt „Urban Short Cuts Cologne/Jerusalem“ des jfc
Medienzentrums wird gefördert vom Ministerium für Generationen,
Familie, Frauen und Integration und der Staatskanzlei des Landes
Nordrhein-Westfalen.


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                                  8|Sind Jugendliche Politikmuffel?


Kinder und Jugendliche haben ein Reicht auf altersentsprechende
politische Information – doch wie könnte die aussehen? Dieser Frage
geht medienconcret, das Print-Magazin für die Pädagogische Praxis,
im Themenheft „Politik 2.0“ nach.

Politiker und Pädagogen blicken ratlos auf die geringe Beteiligung
junger Menschen und Erstwähler an der NRW-Wahl. Klar ist aber:
Medienpädagogik will, muss und soll junge Leute in ihrem
Entwicklungsprozess zu demokratischen Bürgern unterstützen,
motivieren und für problematische Manipulationsversuche (z. B.
durch rechte Gruppierungen) sensibilisieren.

Das medienconcret-Themenheft ‚Politik 2.0‘ stellt dazu Einblicke,
Gedanken und praktische Beispiele zusammen. Redakteurin Sabine
Sonnenschein hat wie gewohnt renommierte und kompetente Autoren
gewinnen können. Sie schreiben unter anderem über „Politische
Sozialisation in medialen Zusammenhängen“, gehen der Frage „Wem
gehören die Medien?“ nach, schauen sich auf YouTube um, erkunden
die „politischen Strukturen im Computerspiel“, informieren über die
„Jugendkultur Hip-Hop“, denken über „Manipulation entlarven –
Illusion erzeugen“ und über die „Bedeutung des Fernsehens als
historisches Gedächtnis für junge Leute“ nach. Dazu kommen viele
weiter Themen und Aspekte, Tipps und Fakten und jede Menge Links
und Empfehlungen.

Kurzum: eine für Medienpädagogen, Lehrer, Erzieher, interessierte
Eltern, medienpolitisch engagierte Politiker und gestaltende
Medienmacher wichtige - weil kompakte, tiefgehende und vielfältige
Informationsquelle.

medienconcret wird herausgegeben vom jfc Medienzentrum Köln und
dem Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF), Remscheid.
Das Einzelheft kostet 7 Euro, ein Abonnement mit 4 Ausgaben 20
Euro, zuzügl. Porto.

Weitere Informationen und Bezugsquellen unter www.medienconcret.de


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                                                   9|Funking Circus


HipHop trifft Zirkus: Junge Talente aus 7 europäischen Ländern
entwickelten in der zweiten Osterferienwoche in der
Landesmusikakademie Heek gemeinsam eine Live-Show, die ab Herbst
2010 international aufgeführt wird.

Bei den internationalen Roots&Routes-Projekten 2008 und 2009
hatten sie sich kennengelernt: Eine Gruppe von Nachwuchskünstlern
aus England, den Niederlanden, Spanien, Frankreich, Schweden,
Griechenland und Deutschland, die nun gerne weiter zusammenarbeiten
wollte. Mit Unterstützung des jfc Medienzentrums und der
Roots&Routes International Association konnte erfolgreich eine
Förderung als Jugendinitiative im Rahmen des EU-Programms YOUTH IN
ACTION beantragt werden.

Nach einem Vorbereitungstreffen in Lille/Frankreich im Februar
2010 mit 2 Delegierten pro Partnerland wurde per Online-Austausch
ein Skript entwickelt. Am 1. April trafen dann die ersten
internationalen Teilnehmer in Köln ein: Die Liveband erarbeitete
Instrumentalstücke, die dann direkt im Tonstudio des Kölner
Roots&Routes-Teilnehmer Markus Kauert aufgenommen wurden.

Am 5. April trafen dann auch die übrigen Teilnehmenden ein:
Insgesamt 24 junge Tanz-, Musik- und Medientalente machten sich auf
den Weg nach Heek, wo in einer einwöchigen intensiven Arbeitsphase
die \"Funking Circus\"-Show ausgearbeitet und eingeprobt wurde. Am
Ende der Woche gab es eine öffentliche Generalprobe: Die Show saß
reibungslos. Nun werden die Projektgruppen lokal weiterarbeiten,
die Gesamtgruppe wird sich erst im September wieder treffen, wenn
die Premiere ansteht: Eine Aufführung beim Mercat de Música Viva
Festival in Vic bei Barcelona.

Fotos und Videos aus dem Projekt werden nach und nach auf
http://rootsnroutes.eu/activity-id65 online gestellt.


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                                                          Impressum


jfc-Info|Juni 2010 - 7. Jahrgang, 1. Ausgabe
Auflage: 1540
(c) 2010 jfc Medienzentrum
Redaktion: Christian Huth und Sascha Düx
Redaktionsadresse: redaktion@jfc.info
V.i.S.d.P.: Gerda Sieben

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jfc Medienzentrum
Hansaring 84-86
50670 Köln

fon 0221 / 130 56 15-0
fax 0221 / 130 56 15-99

http://jfc.info

Das jfc Medienzentrum (Jugendfilmclub Köln e.V. -
Medieninformationszentrum) ist ein gemeinnütziger Verein und als
freier Träger der Jugendhilfe anerkannt. Das jfc Medienzentrum wird
gefördert vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und
Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (Landesjugendplan) und
von der Stadt Köln (Jugendförderung).


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