Ankommen!

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Kinder und Jugendliche verstehen, erreichen, einbeziehen



Jugendarbeit gelingt, wenn sie Kinder und Jugendliche erreicht und deren Lebenswelten kennt, weiß, was fasziniert und was einschränkt. So selbstverständlich das klingt, umfasst das heute auch die Medienwelten Heranwachsender. Kinder und Jugendliche kommunizieren über Social Media, spielen in virtuellen Welten, schauen Videos, machen Fotos in jeder Lebenslage und kommentieren alles und jedes. Es wird ebenso gemobbt wie geflirtet. Berichten junge Leute aus ihrem Alltag, erzählen sie oft von Medienerfahrungen, guten wie problematischen: Was wurde Aufregendes, Schockierendes oder Lustiges gesehen, geschrieben oder gespielt?

Fachkräfte müssen mitreden und Jugendliche beraten können:

Was ist toll und warum? Was geht und was geht überhaupt nicht? Dafür müssen sie über Chancen und Risiken der Medienwelten Bescheid wissen. Sie brauchen verlässliche Informationen zum Jugendmedienschutz – z.B. zu Fragen rund um Mobbing, Sexting, Altersbeschränkungen und Persönlichkeitsrechte – aber auch Kenntnis und Verständnis der wichtigsten medialen Attraktionen, zu Mediennutzungsweisen und Kommunikationsformen Jugendlicher.


Erste Ideen



Die Jugendeinrichtung im Netz


Gehen Sie ins Netz und lassen Sie sich dabei unterstützen: Ob die Einrichtung einen Facebook-Account braucht, ob man twittert oder bloggt oder ob vielleicht doch die ganz normale Website ausreicht, das ist in der Praxis nicht nur eine Frage technischer Kompetenz und Ambition. Zentral ist dabei auch die Frage nach Kapazitäten und Ressourcen. Finden Sie eine bezahlbare Variante, die zu Ihrem Haus passt und die gepflegt und aktuell gehalten werden kann. Laden Sie Kinder und Jugendliche ein, sich an der webbasierten Kommunikation der Einrichtung zu beteiligen.

Fake Facebook


Legen Sie zusammen mit Jugendlichen einen Facebook- oder Twitter-Account für
eine oder mehrere virtuelle Personen an. Die Jugendlichen werden viel Spaß haben, diesen Personen ein fiktives Leben einzuhauchen. Es entsteht ein „Theaterstück“ im Netz und Stoff für viele Diskussionen über Social Media.

Open Clipshow


Schauen Sie gemeinsam mit Jugendlichen Lieblingsclips auf Youtube, machen Sie daraus ein kleines Event. Schnell wird auch über Qualitäten von Videos diskutiert werden.

Jung&Alt-Gamesday


Vielleicht möchten Jugendliche einen Gamesday organisieren? Aktuelle Games treffen auf „alte Games“ aus den 80er/90er-Jahren – neben dem Spaß an der Sache werden Macharten und Qualitäten verglichen.

Blog, Podcast oder Videocast


Unterstützen Sie Jugendliche, die Lust haben, über spezielle Interessen (z. B. Sport, Mode, Games, Musik oder das, was im Stadtteil los ist) zu berichten; gründen Sie Radio- oder Videoredaktionen.

Mobbing und sexuelle Übergriffe


Lassen Sie sich beraten und unterstützen, wenn Sie von solchen Übergriffen erfahren! Nutzen Sie Materialien und Erfahrungen sowie gezielte Methoden der Beratungseinrichtungen.


Fähigkeiten, die durch die Angebote gefördert werden können, sind z. B.:

  • verantwortungsvolles Bedienen und Anwenden vernetzter Medien
  • Auseinandersetzung mit sozial verantwortlichem Handeln bezogen auf Aspekte des Jugendmedienschutzes: Verhaltensregeln (nicht nur) im Netz, Persönlichkeitsrechte, Gefahren durch Übergriffe, Möglichkeiten von Datenmissbrauch
  • mit öffentlicher Kommunikation in Social Media selbstbestimmter umgehen
  • eigene Anliegen in vernetzten Medien thematisieren
  • redaktionelle, journalistische Kompetenzen


Wir unterstützen Sie!


Bildnachweis: photocase.com: una.knipsolina

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Team

Gerda Sieben



info@jfc.info
+49 (0)221 1305615-17
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