# Cinepoint - Schule des Sehens

Starkes Schulkino abseits des kommerziellen Mainstreams



Projektstart: 30.3.2018
Projektabschluss: 31.12.2018

Die Schulkinoreihe CINEPOINT – Schule des Sehens lädt Kölner Schüler und Lehrer aller Schulformen ein, das Klassenzimmer mit dem Kinosaal zu tauschen.

# Cinepoint - Schule des SehensMit der Schulkinoreihe Cinepoint unterstützt das jfc Medienzentrum hat das Ziel, herausragende Filme für die Bildungsarbeit im Unterricht anzubieten. Schulklassen und ihre Lehrer sind eingeladen, den Unterricht der Oberstufe in den Kinosaal zu legen.

Dabei arbeitet das jfc Medienzentrum mit dem Filmforum NRW im

Museum Ludwig

zusammen. In der Reihe „Filmgeschichten“ werden dort thematisch ausgewählte Filme präsentiert. Zwei dieser Filme bereitet Cinepoint für die Vorführung vor Schulklassen auf und ergänzt das Programm thematisch mit weiteren Filmen.

„Filmgeschichten“ meint: Filme erzählen Geschichten und sind gleichzeitig Abbild von Geschichte. Ausgewählte Motive werden in den Filmgeschichten in den Blick genommen und durch die Filmgeschichte verfolgt. In der Kombination von Klassikern und neuen Filmen wird die Vielseitigkeit filmischen Erzählens erlebbar. Schulklassen sind eingeladen, den Blick für verschiedene Filmsprachen und Lesarten zu schärfen und Filmgeschichte neu zu entdecken.

Das Thema der „Filmgeschichten“ im Jahr 2018 lautet „Rache – Schuld – Vergebung“. In vier Filmen untersucht die Schulkino-Reihe „Cinepoint – Schule des Sehens“ verschiedene Aspekte des Themas. Mit den Filmen „Macbeth“, „Die Mörder sind unter uns“ und „Das 1. Evangelium Matthäus“ übernimmt Cinepoint drei Filme aus dem „Erwachsenenprogramm“ und bietet sie Jugendlichen an. Geeignet sind die Filme für die Vorführung in der Oberstufe für die Themen Sozialkunde, Philosophie, Psychologie, Geschichte und Religion. Hinzu kommt mit „Kaddisch für einen Freund“ ein Film, der das Thema aus der Sicht Jugendlicher oder aus der Sicht von Kindern betrachtet und der aktuelle gesellschaftliche Aspekte in die Filmreihe mit einbringt. Mit diesen Klassikern der Filmgeschichte ist eine Auseinandersetzung der Schüler mit den Aspekten der filmischen Bildung gut möglich.

Die Vorführungen laufen zu einem festen Termin, können aber auch zeitnah abweichend von Ihnen gebucht werden. Die Veranstaltungen werden von einem erfahrenen Filmbildungsreferenten begleitet, der bei den Vorführungen mit den Schülern Aspekte des Films untersucht. Pädagogisches Begleitmaterial wird, sofern vorhanden, vermittelt.Die Schulkinoreihe CINEPOINT – Schule des Sehens geht in das dreizehnte Jahr.

Sprechen Sie mit uns:

Joachim Steinigeweg



info@jfc.info
+49 (0) 221 1305615-18



Cinepoint 2018: Das Programm:



Donnerstag, 17. Mai 2018, 10.00 Uhr Auf Wunsch gerne auch ein zeitnaher anderer Termin.
MACBETH
USA/GB 1971, Regie: Roman Polanski, 140 Min., Spielfilm, FSK: ab 16, empfohlen ab 16 Jahren

Feldherr Macbeth feiert große Erfolge auf dem Schlachtfeld und wird dafür zum König von Than und Cawdor gekrönt. Weil ihm von Hexen prophezeit wurde, dass er nicht nur der König dieser beider Ländereien, sondern auch von Schottland werden würde, überredet ihn seine ehrgeizige Frau Lady Macbeth, den amtierenden König Duncan (Nicholas Selby) zu töten, um so schnellstmöglich seinen Platz einzunehmen. Doch Macbeth wurde auch Zeuge weiterer Vorhersagen der Hexen. Diese besagten, ein Nachfahre von Macbeths Schlachtgefährten Banquo (Martin Shaw) würde letztendlich den Thron Schottlands einnehmen. In Macbeth und seiner Frau wächst die Paranoia und sie werden beide von unheilvollen Wahnvorstellungen und Albträumen heimgesucht.
Diese filmisch beeindruckende Version des Shakespeare-Dramas drehte Roman Polanski nach dem Mord an seiner Frau Sharon Tate im Jahr 1989. Filmkritiker sehen in den dunklen Visionen des Films eine Form der Verarbeitung des Geschehens.


Do 21. Juni 2018, 10.00 Uhr Auf Wunsch gerne auch ein zeitnaher anderer Termin
DIE MÖRDER SIND UNTER UNS
D 1946, 85’, 35mm, Regie: Wolfgang Staudte, mit Wilhelm Borchert, Hildegard Knef, Erna Sellmer, Arno Paulsen, empfohlen ab 14

Berlin 1945: Der von Schuldgefühlen belastete Kriegsheimkehrer Hans trifft auf die KZ-Überlebende Susanne und überwindet dank ihr seine Vergeltungsgelüste. Anstelle einer politischen Abrechnung konzentriert sich Wolfgang Staudte im ersten deutschen Nachkriegsfilm auf innere Seelenzustände und die versöhnliche Kraft der Liebe.


Do 27. Sept. 2018, 10.00 Uhr Auf Wunsch gerne auch ein zeitnaher anderer Termin
Kaddisch für einen Freund
D, 2011, 89', Farbe, Regie: Leo Khasin, Drehbuch: Leo Khasin
Mit: Ryszard Ronczewski, Neil Belakhdar, Neil Malik Abdullah u.a. empfohlen ab 12 Jahren
"Ein unaufdringlicher, leise erzählter Film, dessen Versöhnungsbotschaft den Zuschauer umso nachhaltiger berührt." (Cinema)
Aufgewachsen in einem palästinensischen Flüchtlingslager, hat der vierzehnjährige Ali Messalam von klein auf gelernt, "die Juden" zu hassen. Nach der Flucht mit seiner Familie aus dem Libanon gelangt er nach Berlin. Hier sucht Ali Anschluss bei den arabischen Jugendlichen im Kiez. Doch dafür muss er erst beweisen, was er drauf hat. Er soll als Mutprobe in die Wohnung seines jüdisch-russischen Nachbarn Alexander Zamskoy einbrechen. Die Jugendlichen folgen Ali und verwüsten im Exzess die Wohnung des alten Mannes. Doch nur Ali wird von dem vorzeitig zurückkehrenden Alexander erkannt und bei der Polizei angezeigt. Um einer Verurteilung und der damit verbundenen Abschiebung zu entgehen, bleibt ihm nur eine einzige Chance...
"Das Kaddisch ist eines der bekanntesten und wichtigsten Gebete im Judentum. Ursprünglich zur Heiligung des göttlichen Namens gesprochen, ist es über Generationen zum Gebet geworden, das in Erinnerung an fortgegangene Seelen gesagt wird. Es wird nach dem Tod vom nächsten männlichen Angehörigen gesprochen." Leo Khasin, www.kaddischfüreinenfreund-derfilm.de


Mi, 19. Dez. 2018, 10.00 Uhr Auf Wunsch gerne auch ein zeitnaher anderer Termin
DAS 1. EVANGELIUM – MATTHÄUS
I/F 1964, 137’, 35mm, DF, Regie: Pier Paolo Pasolini, mit Enrique Irazoqui, Margherita Caruso, Susanna Pasolini, Marcello Morante, empfohlen ab 14 Jahren

Ein Mensch wird verraten – und bittet um Vergebung für seine Feinde. Dem Matthäus-Evangelium folgend zeichnet der Kommunist und Atheist Pier Paolo Pasolini in neorealistisch anmutendem Schwarzweiß und mit Laien besetzt das Leben Jesus von Nazareth nach.


Veranstaltungsort:


Filmforum im Museum Ludwig, Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln
Eintritt: 3,00 Euro
Anmeldung beim jfc Medienzentrum ist dringend erforderlich!

Information und Anmeldung:


jfc Medienzentrum, Köln Hansaring 84 – 86, 50670 Köln, Tel.: 0221 – 130 56 150 info@jfc.info

Pressebilder auf Anfrage bei jcf Medienzentrum / Joachim Steinigeweg, Tel.: 0221-1305615-18

Pressekontakt:


Vera Firmbach / creaCtive Köln / Mobil: 0179-2400866 / Tel.: 0221-7327970 / verafirmbach@gmx.net

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter:
www.jfc.info & www.filmforumnrw.de
Eine Veranstaltung des jfc Medienzentrum und des Filmforum NRW

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