
Bündnis Zusammen für Demokratie: Solidaritätsvereinbarung geschlossen
Das Bündnis Zusammen für Demokratie, dem unser Dachverband der Kulturellen Bildung, die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) angeschlossen ist, hat eine gemeinsame Solidaritätsvereinbarung unter dem Titel „Wir stehen füreinander ein!“ verabschiedet.
Darin heißt es unter anderem: „[…] Wir versprechen, unsere Kräfte zu bündeln und sie bestmöglich einzusetzen. Dafür beschließen wir einen Rahmen mit Definitionen, Entscheidungskriterien und Verfahren, um die gemeinsame Arbeit zum Schutz der Zivilgesellschaft im Bündnis bestmöglich zu organisieren.“
Damit bieten die Bündnis-Mitglieder praktische Hilfe für all jene, die wegen ihres Einsatzes für Demokratie angegriffen werden, etwa bei „Anschlägen auf Jugend- oder Kulturzentren, bei Hass-Kampagnen gegen Menschen, die sich öffentlich äußern, oder wenn ehrenamtlich Engagierte bedroht werden“, heißt es in der Pressemitteilung. Das Bündnis kann sie sodann rechtlich oder auch finanziell unterstützen.
Die Solidaritätsvereinbarung ist Anfang September 2026 auf einer Pressekonferenz durch Vertreter*innen des Bündnisses – Deutscher Gewerkschaftsbund, Greenpeace, LSVD+, Diakonie, Bundeskonferenz der Migrant*innenorganisationen und Anthropoi Bundesverband – vorgestellt worden. Das Bündnis wurde 2024 geschlossen.
Der Beitrag ist Teil des Dossiers „radikal – widerständig – streitbar?! Kulturelle Bildung als soziale und gesellschaftspolitische Praxis“. auf der Wissensplattform Kulturelle Bildung Online