2026-04-11T00:00:00+02:00


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BigTech, Künstliche Intelligenz und Faschisierung

Warum ChatGPT mit den ‚sozialen‘ Medien als Resonanzraum Rechtsextremismus befördert, Ungleichheit vergrößert und Gemeinschaft zersetzt. Und warum die politische Radikalisierung der BigTech-Protagonisten mehr als nur ein „Trump-Effekt“ ist.

Darüber spricht der Guido Arnold in der Aula der Kölner Kunsthochschule für Medien und lädt zur Diskussion ein. Guido Arnold arbeitet am Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung zum Thema Digitalisierte Biopolitik. Er hat an den Universitäten Wuppertal und Nantes theoretische Physik studiert und in der Quantentheorie promoviert. Danach arbeitete er am Forschungszentrum Jülich an der Simulation von Quantencomputern auf Höchstleistungsrechnern. Seit seiner Beschäftigung mit algorithmischer Modellierung physikalischer Systeme setzte er sich mit der Übertragung solcher Computersimulationen auf soziale Systeme auseinander. Guido Arnold bewertet die im Zuge des Digitalismus neu aufkeimende Hoffnung vieler Technokrat:innen auf eine umfassende Kybernetik des Sozialen kritisch: Die Kombination selbstlernender Algorithmen aus dem Bereich der „künstlichen Intelligenz“ mit „Big Data“-Methoden zur Analyse großer Datenbanken, ermöglicht bedrohliche Fortschritte auf dem Weg in eine programmierte Gesellschaft.

Der Vortrag ist die Auftaktveranstaltung zum KHM-Seminar „Künstlichkeit und Intelligenz – Medien, Krieg und algorithmische Gewalt“ das in Kooperation mit dem jfc-Projekt „We track KI“ gestaltet wird.

 

 

 

 

Zielgruppe: junge Erwachsene, Eltern, Fachkräfte