Veranstaltungen

BOLLWERK
27. September, 19:00 - 21:00
| kostenfreiDokumentarfilm-Screening: Bollwerk
In ganz Europa erstarken rechtsextreme Parteien und Positionen. Gerade in den ländlichen Gebieten Ostdeutschlands ist das deutlich spürbar und erinnert Beobachter*Innen unangenehm an die Anfangszeit der sogenannten Baseballschlägerjahre in den 90ern. Gerade deshalb versuchen Vereine und Institutionen trotz der Widerstände linke und demokratische Positionen in genau diesen Gebieten zu verteidigen.
„Bollwerk“ begleitet einen Sommer lang drei Protagonist*Innen bei ihrer Arbeit in der sächsischen Kleinstadt Wurzen und erzählt so nah und authentisch von Bemühungen um die Demokratie, ostdeutschen Kleinstädten und der Relevanz von zivilgesellschaftlichem Engagement.
Kurzbiografie Regisseur:
Jakob Wehner ist in Leipzig geboren und aufgewachsen. Während seines Studium in Köln arbeitete er unter anderem als Regieassistent und produzierte Musikvideos, Radiofeatures und Kurzfilme. Als seine Abschlussarbeit realisierte er den Dokumentarfilm „Bollwerk“.
Dauer: 60 Minuten + Nachgespräch
Moderation: Clara Hense (Das Kulturgetriebe)
Zu Gast: Ingo Stange vom NDK
Ingo Stange – Bereich „Soziokulturelle Veranstaltungen“
Ingo Stange ist verantwortlich für die Soziokulturveranstaltungen im Kulturkeller des NDK und an anderen Orten in Wurzen in Kooperation mit verschiedenen Partner:innen. Außerdem gestaltet er mit anderen zusammen Bildungsangebote für den schulischen und außerschulischen Bereich.
Das NDK:
Das NDK (kurz für Netzwerk für demokratische Kultur) setzt als Verein, seit über 25 Jahren, Kultur- und Demokratiearbeit in der sächsischen Kleinstadt Wurzen um und führt eine Vielzahl von Veranstaltungen im eigenen Kulturkeller oder im Stadtraum durch. Die NDK-Mitarbeitenden engagieren sich in unterschiedliche Projekten zu Erinnerungskultur, Interkulturellem Dialog, Nachhaltigkeit und Demokratiebildung. Das NDK ist mit seinem eigenem Gebäude (D5) am Wurzener Domplatz ein offenes Haus für Begegnung und Beteiligung. Seit Anfang des Jahres wurden dem Verein aufgrund einer immer offen rechter werdenden Stadtpolitik Gelder gestrichen.

