Workshop zum Thema Interview und KI mit den Mini-Makern in Essen

Im April und Mai war das jfc mit dem Projekt „We track KI“ in der Stadtbibliothek Essen zu Gast. Während unserer Workshops wurden die Kinder aus dem Mini-Maker-Lab zu Filmemacher:innen und Reporter:innen. Im Mittelpunkt der Workshops stand die Kunst des Interviewens: Wie bereitet man ein Interview vor? Welche Fragen sind sinnvoll? Welche nicht? Wen möchte ich überhaupt interviewen? Und wie hält man ein Mikrofon bei einem Interview so, dass man nachher auch etwas hört?

Zusätzlich ging es um das Thema KI und die Frage: Kann KI bei der Recherche helfen? Wie findet man raus, ob die KI Quatsch erzählt und welche Fakten stimmen und welche nicht? Außerdem probierten wir aus, ob ein KI-Chatbot sich auch als Interviewpartner eignet.

Die Teilnehmer:innen interviewten sich gegenseitig und einige testeten ihre Fähigkeiten an einem KI-Chatbot, der mal richtige und mal falsche Antworten gab und manchmal gar nicht mehr zu stoppen war in seinem Redefluss. So konnten vorbereitete Fragen schonmal geübt werden – und die Unterschiede zwischen menschlichen und KI-gestützten Gesprächen diskutiert werden.

Höhepunkt war jedoch ein Interview mit einem echten Menschen: der Essener Bibliotheksdirektorin Katharina Beberweil. Dafür teilten sich die Kinder in Gruppen auf und bereiteten unterschiedliche Teile des Interviews vor. Eine Gruppe befragte die Direktorin auch zum Einsatz von KI in der Bibliothek und in ihrer eigenen Arbeit. Innerhalb jeder Gruppe wurden die Aufgaben wie: Kamera, Reporter:in, Regisseur:in oder Ton verteilt. Aus den unterschiedlichen Teilen entstand am Ende ein gemeinsamer Film mit einem kompletten Interview, das sich alle gemeinsam noch einmal ansehen konnten.

(cc)

Kinder an einem Tisch bei einem Workshop